Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Die Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) hilft unter anderem beim Abbau organischen Materials, da sie sich von herabgefallenen Samen, toten Insekten und Pflanzenresten ernährt. Im Frühjahr findet man sie oft in großen Gruppen unter Linden.
Jana Grabner
Gemeine Feuerwanze
Feuerwanzen (Pyrhocoris apterus) sind häufige Gäste in Gärten und auf Balkonen. Gerne halten sich viele Tiere an einem Platz auf. Feuerwanzen sind keine Schädlinge, sondern nützliche Insekten.
Feuerwanzen sind leicht an ihrem leuchtend roten Körper mit den auffälligen schwarzen Flecken erkennbar: zwei große, runde, schwarze Tupfen in der hinteren Körperhälfte und zwei kleinere Flecken in der Nähe der Flügeldecken gelten als eindeutiges Bestimmungsmerkmal.
Feuerwanzen sind Wanzen und keine „Feuerkäfer“ – So werden sie im Volksmund ganannt. Wie all ihre verwandten Wanzen tragen Feuerwanzen einen Rüssel, mit dem sie ihre Nahrung anstechen und aussaugen können.
Feuerwanzen fühlen sich in Gärten, Balkonen, Parks und Siedlungsbereichen wohl und kommen oft in großen Ansammlungen vor. Durch Duftstoffe werden die großen Gruppen zusammengehalten.
Die geselligen Tiere werden aufgrund ihres Auftretens in Gruppen in manchen Gärten ungerne gesehen. Schädlinge sind sie aber keine, ganz im Gegenteil: Die schwarz-roten Wanzen erfüllen wichtige Aufgaben in unserem Ökosystem.
Feuerwanzen sind zwar oft in großen Gruppen anzutreffen, fügen Pflanzen aber keinen nennenswerten Schaden zu. Am besten ist es daher, die Tiere einfach in Ruhe krabbeln zu lassen.
Sollten Sie Feuerwanzen im Haus haben, können Sie diese einfach und schonend nach draußen befördern. Dafür werden die Tiere vorsichtig mit Besen und Schaufel zusammengesammelt. Feuerwanzen sondern bei Gefahr ein unangenehm riechendes Sekret ab. Vermeiden Sie daher den direkten Kontakt mit den Tieren.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Coverbild: besjunior – Fotolia.com
Heimische Nützlinge ernähren sich von Schädlingen und helfen mit, den Garten ohne Einsatz giftiger Schädlingsbekämpfungsmittel zu bewirtschaften.
M. Schuppich – AdobeStock
Infos zur Hausgartenkompostierung
Revilo Lessen – stock.adobe.com
Ökologisch Gärtnern leicht gemacht
Bits and Splits – Fotolia.com
Der Boden hat viele Funktionen. Er ist Grundlage für die Lebensmittelproduktion, hat Filterwirkung im Wasserkreislauf und ist ein Wasserspeicher. Fruchtbarer Boden ist Puffer bei starken Regenfällen und bietet Schutz vor Hochwasser. Das Bodenleben erhalten und fördern, hilft dass der Boden fruchtbar bleibt und seine Funktionen erfüllt.
ec.europa.eu
Fruchtbarer Boden ist die Basis unseres Lebens, denn ohne ihn gibt’s keine Lebensmittel. Ein sorgsamer Umgang mit dem Boden sichert unsere Ernährung für die Zukunft. Die Checkliste gibt einen Überblick, wie jede und jeder im Alltag den Boden schützen kann.
Lebensqualität
Bodenbearbeitung bereitet den Gartenboden für die Bepflanzung oder Aussaat vor. Das soll behutsam geschehen, ohne Bodenleben und Bodenstruktur zu schädigen.
Manfred Schönwälder
Einige Gartennützlinge wie Vögel, Wildbienen oder Florfliegen können durch Nisthilfen oder Unterkünfte gefördert werden. Diese Hilfen ersetzen natürliche Nistmöglichkeiten und Verstecke, die in strukturlosen Landschaften fehlen. Nachhaltiger ist es, den Tieren im Garten gute Lebensbedingungen zu schaffen.
g.hekele, DIE UMWELTBERATUNG
In der Natur bildet sich von selbst eine Mulchschicht, zum Beispiel durch abgestorbenes Laub im Wald. Im Garten kann man diesen natürlichen Prozess zur Bodenverbesserung anwenden.
Doris Seebacher
Bei der Entstehung von fruchtbarem Boden spielen viele Faktoren eine Rolle, wie das Ausgangsmaterial, Pflanzen, Wasser und Bodenlebewesen.