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DIE UMWELTBERATUNG
Grünkern ist besonders mineralstoffhaltig, ein guter Eisenlieferant und reich an B-Vitaminen. Für WeizenallergikerInnen ist Grünkern eine mögliche Alternative.
N.Prey DIE UMWELTBERATUNG
Grünkern
Grünkern ist Dinkel, der geerntet wird wenn die Stärke noch nicht voll ausgebildet ist und die Körner saftig und weich sind. Beim Trocknen bekommt der Grünkern seine typische Farbe und das nussige Aroma.
Vollkorngetreide ist nicht nur ein wichtiger Kohlenhydratlieferant, sondern weltweit einer der wichtigsten Eiweißlieferanten. Im Zuge der Industrialisierung wurden immer häufiger Auszugsmehle verwendet, bei denen alle wichtigen Nährstoffe fehlen. Wenn man jedoch das ganze Korn verwendet, ist Getreide ein wichtiger Ballaststofflieferant. Studien zeigen, dass ein erhöhter Konsum von Vollkornprodukten das Risiko für Herzkrankheiten, verschiedene Krebsarten und Diabetes Typ 2 mindern kann und bei der Gewichtskontrolle hilft.
Grünkern ist sehr vielseitig, man kann ihn schroten und wie Faschiertes als Braten, Laibchen oder Füllung in Paprika verwenden. Gekocht schmeckt er als Aufstrich gut, das Mehl ist für Nockerl und Knödel geeignet. Grünkern muss wegen der eher weichen Schale nur etwa 40 Minuten köcheln, durch vorhergehendes Einweichen verkürzt sich die Kochzeit. Zum Backen eignet er sich nicht.
Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Verzehrshäufigkeit von bestimmten Getreidesorten und der Allergiehäufigkeit gibt. Weizenallergien nehmen zu, da Weizen in unseren Breiten das häufigste gegessene Getreide ist. Es ist daher sinnvoll, beim Kochen und Backen immer wieder verschiedene Getreide zu verwenden.
Bei der Weizenallergie handelt es sich um eine Allergie gegen das Eiweiß der Getreidesorte Weizen, andere Getreidesorten werden hingegen mehr oder weniger gut vertragen. Grünkern wird von den meisten WeizenallergikerInnen gut vertragen, nur in seltenen Fällen kann es auch hier zu Unverträglichkeiten kommen.
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