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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Chicorée gehört zu den Zichoriensalaten und ist ein typischer Wintersalat. Sein Bitterstoff Intybin fördert die Verdauung und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Im Herbst werden die Wurzeln geerntet, kühl gelagert und nach und nach zum Treiben gebracht.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Chicorée
Die festen Blätter der Zichoriensalate enthalten Bitterstoffe welche die Produktion von Magensaft anregen sowie Gallenblase und Bauchspeicheldrüse aktivieren. Diese Bitterstoffe sollte man keineswegs auswaschen, denn sie fördern die Verdauung und dienen in der Medizin als Stärkungsmittel. Sie wirken anregend und erfrischend. Ein Salatdressing mit Honig oder Orangensaft mildert die Bitterstoffe auf gesunde Weise.
Wer Chicorée selbst anbaut kann auch die Wurzel verwerten, sie enthält Inulin. Dieser Ballaststoff ist besonders wertvoll, denn er dient Bifidobakterien im Darm als Nahrung. Diese vermehren sich, verdrängen schädliche Keime im Darm und stärken so die Verdauung und das Immunsystem.
Chicorée wird im Frühling angebaut, im Herbst werden die ganzen Pflanzen ausgegraben. Die Blätter werden von der Wurzel getrennt – ganz vorsichtig, um die Wurzel nicht zu verletzen. Im Kühlschrank wird den Wurzeln ein kurzer Winter vorgegaukelt. Anschließend werden sie in einen Kübel mit Erde eingesetzt, mit einem weiteren Kübel zugedeckt und an einem warmen Ort aufgestellt. Feucht gehalten gibts nach zwei bis drei Wochen beste Ernte.
Bio-Chicorée wird klimaschonend ohne chemisch-synthetische Pestizide und Mineraldünger produziert, mit einer guten Fruchtfolge beugt man einem Schädlingsbefall vor. Als Vorkultur ist Biogetreide gut geeignet, denn so wird nicht zuviel Stickstoff in die Erde eingebracht und die Wurzeln bleiben gesund. Um die Pflanze vor Pilzen zu schützen werden sie weiter auseinander gesetzt.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Asia-Salate gibt es in verschiedenen, geschmackvollen Sorten. Sie sind form- und farbenreich, ihre breite Geschmackspalette reicht von mild bis scharf. Durch ihre Kältetoleranz können sie auch im Winter geerntet werden.
DIE UMWELTBERATUNG
Endiviensalat ist gut für die Verdauuung und in der kalten Jahreszeit eine gute Alternative zu Kopfsalat.