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DIE UMWELTBERATUNG
In den heimischen Küchen ist der Speisepilz mit dem Namen „Igelstachelbart“ noch selten zu finden, in Asien gilt er schon seit langem als Delikatesse. Geschmacklich kann er mit Fleisch gut mithalten.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Igelstachelbart
Neben seiner festen Konsistenz erinnert der Geschmack des Zuchtpilzes an Kalb- oder Geflügelfleisch mit einer leicht zitrusähnlichen Note. Der Igelstachelbart lässt sich vielfältig zubereiten. Ob als Einlage in der Suppe oder zum veganen Schnitzel verarbeitet, ist er ein kulinarischer Hochgenuss. Er sättigt nicht nur, sondern enthält auch viele wertvolle Nährstoffe.
Exotischer Riese
Optisch erinnert der Speisepilz an ein zottiges Tier oder an einen Männerbart, deshalb wird der Hericium einaceus auch gerne als Affenkopfpilz, Löwenmähne oder Pom-Pom blanc bezeichnet. Heimisch ist der weiße Vitalpilz in Europa, Amerika und in Ostasien, dort wächst er hauptsächlich auf älteren Bäumen in den Baumkronen. Da er jedoch in der freien Natur nur selten zu finden ist, wird er überwiegend kultiviert. Der Pilz ist rundlich oval und weiß bis cremefarben. Er kann zu einer Größe von bis zu 30 cm heranwachsen und dabei ein Gewicht von 2 kg erreichen, weshalb er auch zu den größten Pilzen der Welt zählt.
Ein wirkungsvoller Pilz
Aufgrund seiner positiven Inhaltstoffe gilt der Hericium auch als Heilpilz. Vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird er bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Nervenleiden eingesetzt. Er stärkt das Immunsystem, außerdem wird ihm eine entzündungshemmende, antibakterielle und tumorhemmende Wirkung nachgesagt.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Rainer Burger DIE UMWELTBERATUNG
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BIO AUSTRIA
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Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
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