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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Vielfalt: Ochsenherz, Bloody Butcher, Black Cherry, Berner Rose, San Marzano oder Grünes Zebra… vor allem Raritätensorten feiern in den letzten Jahren wieder ihre Renaissance.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Paradeiser
Mehr als 3.000 verschiedene Paradeisersorten gibt es weltweit! Wählen Sie zwischen Fleisch-, Rund-, Cocktail-, Flaschen- oder Paprikaparadeisern. Ausgefallene Paradeisersorten punkten mit vollem Geschmack und intensivem Aroma. Sie finden die Raritäten z.B. ab Hof bei Bauernläden oder auf Märkten.
Tomaten sind der ideale Bestandteil der sommerlichen, leichten Küche. Sie bestehen zu etwa 94 % aus Wasser und haben dadurch nur wenig Kalorien. Zusätzlich sind viele Vitamine wie A, C, E und Folsäure in den Früchten versteckt. Der grüne Strunk sollte entfernt werden, er ist hart, faserig und enthält in geringen Mengen das giftige Solanin. Solanin kann bei empfindlichen Personen zu einem unangenehmen Brennen im Hals, Übelkeit und Durchfall führen. Auch gekochte Paradeiser sind gut für die Gesundheit! Bei gekochten Tomaten kann der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin, der krebshemmend wirkt, gut vom Körper aufgenommen werden.
Auch wenn Paradeiser im Supermarkt das ganze Jahr über angeboten werden – optimale Vitamingehalte haben nur wirklich reif geerntete Sorten in der Saison von Juni bis Oktober. Außerhalb der Saison verwendet man am besten getrocknete Tomaten, Selbsteingekochtes oder Konserven, denn hier sind die reife Frucht und der volle Geschmack verarbeitet. Übrigens: Die Arbeit der BiolandwirtInnen lohnt sich, denn Bio-Paradeiser haben ein deutlich höheres antioxidatives und damit gesundheitsförderndes Potenzial als konventionell gezogene.
Lagern Sie Paradeiser immer getrennt von anderen Gemüsesorten – jedoch nicht im Kühlschrank – denn dort verlieren sie ihr Aroma. Paradeiser produzieren bei der Lagerung das Gas Ethylen. Dieses Reifegas bewirkt, dass das daneben gelagertes Obst und Gemüse schneller reift und verderben kann. Am besten schmecken Paradeiser bei Raumtemperatur!
Es gibt schier unzählige, erlesene, alte Paradeisersorten mit verschiedenen Formen und Aromen, ob rund, länglich, flaschenförmig, bauchig, birnenförmig rot, rosa, gelb, orange, weiß, braunschwarz, mehrfärbig gestreift oder gemustert. Es gibt Wildtomaten, die nicht größer als Johannisbeeren sind und wenige Gramm wiegen, und Fleischtomaten, die über ein Kilogramm schwer werden. Gerade die alten Tomatensorten punkten mit besonderen Aromen und laden zum Experimentieren ein. Von den über 5.000 Sorten finden Sie hier vier Kurzportraits.
Ochsenherz ist eine alte traditionelle und frühreife Sorte mit mittelgroßen ochsenherzartigen Früchten und ist für Saucen und Salate geeignet.
Die hellrote, fast rosafarbene, riesige Fleischparadeiser trägt viele Früchte an einer Rispe. Sie eignet sich besonders gut zum Kochen.
Die Pflanze trägt bis in den Herbst kleine, dunkle Cocktailtomaten, die für süßen und aromatischen Geschmack in Salaten sorgen.
Außen grün und innen rosa, peppen sie den Salat auch farblich auf.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Valerii Evlakhov – Adobe Stock
Optimale Lagerbedingungen in Keller und Kühlschrank
DIE UMWELTBERATUNG
Grüne Vielfalt auf Balkon, Terrasse und Fensterbrett
beohMarketing – stock.adobe.com
Erdbeerzeit, Himbeersommer, Kürbisherbst, Wintersalat
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Über 2.000 verschiedene Paprika- und Chilisorten sind derzeit für den Saatguthandel registriert. Im Supermarkt ist jedoch viel zu wenig von der Vielfalt zu sehen. Meist sind es Paprika tricolore, die mit Sortenvielfalt nix am Hut haben.
DIE UMWELTBERATUNG
Melanzani stammen ursprünglich aus Indien, die Pflanzen werden auch als Eierbäume bezeichnet. Mittlerweile werden sie sogar bei uns angebaut.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Um den Speisen die richtige Würze zu geben, müssen nicht unbedingt exotische Gewürze aus fernen Ländern importiert werden.