Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Radicchio stammt von der Wegwarte ab und ist eng mit dem Chicorée und der Endivie verwandt. Früher wurde er fast ausschließlich in Italien kultiviert, mittlerweile wird Radicchio weltweit angebaut.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Radicchio-Orange-Vogerlsalat
Angeboten werden die kleinen, roten Salatköpfe, von denen die grünen, äußerst bitteren Blätter bereits entfernt wurden.
Die Bitterstoffe des Radicchio sorgen schon im Mund für eine gute Verdauung indem sie den Speichelfluss fördern. Bitterstoffe ziehen die Schleimhäute im Mundbereich zusammen und dehnen sie wieder aus, das unterstützt das Ausscheiden von Schadstoffen im Rachenraum, schützt so vor Infektionen und stärkt die Abwehr.
Die Bitterstoffe regen Galle und Bauchspeicheldrüse und damit die Fettverdauung an. Außerdem wirken sie gegen Völlegefühl, Sodbrennen und Übelkeit. Zudem hat, wer oft bitter isst, auch weniger Heißhunger auf Süsses. Wer abnehmen will, kann Salat als Vorspeise essen, denn dabei füllt sich der Magen mit leichter Kost und man wird schneller satt.
Verzichten Sie auf vorgeschnittene, gewaschene Salatmischungen im Plastiksackerl, denn durch das Schneiden von Salat werden die Zellen zerstört, wertvoller Zellsaft tritt aus und damit gehen Mineralstoffe und Vitamine verloren und der Salat verdirbt viel schneller. Ganze Salatköpfe
umwickelt man am besten mit Papier und lagert sie im Gemüsefach im Kühlschrank. So bleibt Radicchio mindestens eine Woche knackig und frisch.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Rainer Burger DIE UMWELTBERATUNG
Lange Zeit wurden die Bitterstoffe aus Salaten gezüchtet, gewässert oder mit viel Zucker übertönt. Doch neue Rezepte zeigen – bitter ist im Kommen.
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Sobald der Schnee schmilzt und die Sonne den Boden wärmt, blitzt frisches Grün in Wald und Garten hervor und will geerntet werden. Frühlingskräuter wirken blutreinigend und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Asia-Salate gibt es in verschiedenen, geschmackvollen Sorten. Sie sind form- und farbenreich, ihre breite Geschmackspalette reicht von mild bis scharf. Durch ihre Kältetoleranz können sie auch im Winter geerntet werden.