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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Reismilch wird im Handel als „Reisdrink“ angeboten, sie ist Milchersatz für Menschen mit Milcheiweißallergie, Laktoseintoleranz oder VeganerInnen. Weite Transportwege, eine energieaufwändige Produktion und eine mögliche Arsenbelastung macht sie als Milchersatz nur eingeschränkt empfehlenswert.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Reismilch
Reismilch ist eine Form der Getreidemilch. Reismilch wird aus Vollkornreis produziert, der dazu zunächst gemahlen und mit reichlich Wasser gekocht wird. Es entsteht eine cremig-schleimige Maische, in der viel Saccharose, also Haushaltszucker, gebildet wird. Die filtrierte Milch schmeckt angenehm süß.
Von Natur aus ist Reismilch laktosefrei und glutenfrei, relativ mineralstoffarm, enthält wenig Eiweiß und wenig Fett. Manchen Sorten werden Reisöl, Salz, Zucker oder Aromen und Verdickungsmittel beigemischt, oft auch Vitamine und Mineralstoffe.
Da sich in Reiskörnern Arsen zehnmal so stark wie in anderen Getreidesorten anreichert, kann auch Reismilch gesundheitlich bedenkliche Konzentrationen dieses giftigen Stoffes enthalten. Hafer- oder Dinkelmilch wären hier bessere Alternativen. Reismilch ist nicht für Säuglinge als Ersatz für Muttermilch geeignet.
Reis kommt wird hauptsächlich in Südostasien angebaut. Problematisch sind die extremen Transportwege und der CO2-intensive Anbau von Reis, sowie die großen Mengen des Treibhausgases Methan, die beim Nassreisanbau entstehen.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Nicht nur im Müsli, auch als Milch versorgt Hafer von TafelklasslerInnen bis AthletInnen alle mit wichtigen Nährstoffen. Bestens geeignet ist er für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten, die auch privat gerne auf der Couch surfen.
DIE UMWELTBERATUNG
Die gesunde vegane Alternative zur Kuhmilch kommt aus der heimischen Sojabohne. Sie ist reich an gut verwertbarem Eiweiß und fettarm.
Michaela Knieli, DIE UMWELTBERATUNG
Bereits im Mittelalter war die Mandelmilch eine beliebte Zutat in der Küche. Ihr süßer Geschmack verführt auch heute noch, doch wird sie nur selten selbst gemacht und kommt meist als Fertigprodukt verpackt auf den Tisch.