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DIE UMWELTBERATUNG
Bereits im Mittelalter war die Mandelmilch eine beliebte Zutat in der Küche. Ihr süßer Geschmack verführt auch heute noch, doch wird sie nur selten selbst gemacht und kommt meist als Fertigprodukt verpackt auf den Tisch.
Michaela Knieli, DIE UMWELTBERATUNG
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Mandeln werden oft in Monokulturen und damit unter hohem Pestizideinsatz angebaut. Herkunftsländer sind vor allem USA und Spanien. Zur Herstellung werden die Mandeln geröstet, gemahlen und in heißes Wasser getaucht. Die Masse muss mehrere Stunden ziehen bevor sie filtriert wird.
Der Mandelgehalt beträgt in der Mandelmilch nur wenige Prozent. Um eine schöne milchige Konsistenz zu erreichen werden meist Zucker, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Aromastoffe und Stabilisatoren zugesetzt.
Aus Mandeln, bevorzugt aus europäischen Bio-Mandeln, lässt sich feine Mandelmilch herstellen, die je nach Geschmack gesüßt oder mit Gewürzen werden kann. Die Mandeln enthalten eine Menge gesunde Inhaltstoffe wie essentielle Fettsäuren, Eiweiß, viele Vitamine und Mineralstoffe, wie etwa Calcium und Magnesium, sowie Folsäure. Macht man die Milch selbst können die Mandelreste anschließend zum Kuchen backen oder für Desserts verwendet werden.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Nicht nur im Müsli, auch als Milch versorgt Hafer von TafelklasslerInnen bis AthletInnen alle mit wichtigen Nährstoffen. Bestens geeignet ist er für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten, die auch privat gerne auf der Couch surfen.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Reismilch wird im Handel als „Reisdrink“ angeboten, sie ist Milchersatz für Menschen mit Milcheiweißallergie, Laktoseintoleranz oder VeganerInnen. Weite Transportwege, eine energieaufwändige Produktion und eine mögliche Arsenbelastung macht sie als Milchersatz nur eingeschränkt empfehlenswert.