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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Nicht jede*r hat einen eigenen Garten. Trotzdem ist gemeinschaftliche Kompostierung in der Nachbarschaft möglich.
Pixai Adobestock
Gemeinschaftskompost
Bei der gemeinschaftlichen Kompostierung sammeln mehrere Haushalte gemeinsam ihre Bioabfälle. Sie kompostieren die Bioabfälle und nutzen den daraus entstehenden Kompost zur Düngung ihrer Pflanzen. Gemeinschaftskompostierung ist auf eine lokale Gruppe an Haushalten begrenzt und wird ohne kommerzielle Interessen betrieben.
Dabei wird eine kleine Kompostanlage gemeinsam betrieben. Das können zum Beispiel Ein- oder Mehrkammersysteme, Trommelkomposter oder Wurmhotels sein. Um eine Gemeinschaftskompostierung erfolgreich umzusetzen, braucht es unbedingt ein engagiertes Team zur Betreuung, ein umfassendes Kompost-Wissen in der Gruppe und eine Person oder Personengruppe, die für die Organisation verantwortlich ist. Auch eine gute Kommunikation mit der Nachbarschaft ist wichtig. Die Errichtung einer Gemeinschaftskompostierung ist auch mit finanziellen Aufwänden verbunden. Gemeinschaftskompostierung kann zum Beispiel in Innenhöfen oder Parks stattfinden. Sehr häufig wird in Gemeinschaftsgärten auch gemeinsam kompostiert. Gemeinschaftsgärten in der Umgebung findet man mit der Gartenkarte von Gartenpolylog.
Einen guten Überblick über das gemeinschaftliche Kompostieren und Leitfäden zur Umsetzung finden sich auf der Website von gartenpolylog: Gemeinschaftlich Kompostieren, Ergebnisse des Projekts „Community Composting in Adult Environmental Education“
Wurmhotels sind eine spezielle Form der Gemeinschaftskompostierung. Sie funktionieren nach dem Prinzip der Wurmkisten, nur sind sie wesentlich größer. Rund 30 Haushalte können in einem Wurmhotel Ihre Bioabfälle kompostieren. Informationen zum Wurmhotel: www.wurmhotel.com
Beispiele zur Gemeinschaftskompostierung in Wien: Gemeinschaftlich Kompostieren Fünfhaus, Gemeinschaftliches Kompostieren Floridsdorf, Wurmhotels in Donaustadt (Kleine Stadtfarm, Naufahrtweg 14), Simmering (Gasometer) und Favoriten (Paltrampark, Walter-Kuhn-Park).
Alle, die weder im eigenen Haushalt noch in der Umgebung selbst kompostieren wollen oder können, haben mit der öffentlichen Biomüllsammlung eine einfache Möglichkeit, Bioabfälle in den Kreislauf zurückzubringen.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
Die Expert*innen von DIE UMWELTBERATUNG verraten, was überhaupt in den Biomüll darf und wie man zu Hause am besten sammelt.
MA 48
Die Biotonne ist eine einfache Möglichkeit, mit der jede*r Bioabfälle umweltfreundlich im Kreislauf führen kann.
M. Schuppich – AdobeStock
Infos zur Hausgartenkompostierung
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Auch wenn man keinen eigenen Garten hat, kann man zu Hause selber kompostieren. Dazu braucht man natürlich die Hilfe von Kompostwürmern. Diese finden in Wurmkisten oder ähnlichen Wurmkompostern ein passendes Zuhause. Die pflanzlichen Bioabfälle aus der Küche sind das perfekte Futter für sie.
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Bokashi ist eine Methode zur Fermentation von organischen Abfällen, die ursprünglich aus Japan stammt. Mit effektiven Mikroorganismen werden die Küchenabfälle zu Pflanzendünger verarbeitet.
MA 48
Aufkleber mit 12 cm Länge und 12 cm Breite zum Bestellen und Vorlagen für den Ausdruck