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DIE UMWELTBERATUNG
Auch wenn man keinen eigenen Garten hat, kann man zu Hause selber kompostieren. Dazu braucht man natürlich die Hilfe von Kompostwürmern. Diese finden in Wurmkisten oder ähnlichen Wurmkompostern ein passendes Zuhause. Die pflanzlichen Bioabfälle aus der Küche sind das perfekte Futter für sie.
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Küchenabfälle kompostieren mit einem Wurmkompostierer
Ein Wurmkomposter ist ein spezieller kleiner Komposter, in dem Kompostwürmer Küchenabfälle zu wertvollem Humus und Flüssigdünger (Wurmtee) verarbeiten. Viele Wurmkomposter sind aus Holz gebaut und haben die Form eines Hockers. Man kann sie gleichzeitig als Sitzmöbel verwenden. Es gibt Wurmkomposter allerdings in unterschiedlichsten Varianten, vom Sack (Wormbag) über Pflanzengefäße bis zum Kunststoffkomposter.
Im Wurmkomposter befinden sich Kompostwürmer, Erde und die Bioabfälle, die man laufend hineingibt. Nach einigen Monaten kann man den fertigen Humus ernten. Bei der Kompostierung entsteht eine Flüssigkeit, die meist in einem Behälter unten im Wurmkomposter gesammelt wird. Dieser sogenannte Wurmtee kann als natürlicher Flüssigdünger verwendet werden.
Der Wurmkomposter eignet sich für alle, die den Würmern beim Biokreislauf direkt zu Hause zusehen möchten und die bereit sind, dafür laufend ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit in die Betreuung und Pflege des Wurmkomposters zu stecken.
In den Wurmkomposter kommen im Wesentlichen die gleichen Bioabfälle aus Küche und Haushalt wie auch in die Biotonne: Ungewürzte und ungekochte Obst- und Gemüseabfälle, kleine Pflanzenteile, Tee- und Kaffeesud. Brotreste und Zitrusfrüchte sind für den Wurmkomposter eher nicht geeignet. Einige Bioabfälle eignen sich besser, andere weniger. Eine gute Übersicht findet man auf www.wurmkiste.at. Zusätzlich zu den Bioabfällen gibt man auch Schnipsel von angefeuchteten, alten Zeitungen und Karton in den Wurmkomposter. Tierische Produkte wie Fleisch und Milchprodukte gehören weder in den Wurmkomposter, noch in die Biotonne, sondern in den Restmüll.
Wurmkompostierung funktioniert nicht nur für einzelne Haushalte. In einem Wurmhotel können mehrere Haushalte gemeinsam Bioabfälle sammeln. Auch dort wird daraus von den Kompostwürmern Kompost und Wurmtee als Dünger gemacht. Mehr Infos zu Gemeinschaftskompostierung und Wurmhotels.

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Infos zur Hausgartenkompostierung
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Nicht jede*r hat einen eigenen Garten. Trotzdem ist gemeinschaftliche Kompostierung in der Nachbarschaft möglich.
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Bokashi ist eine Methode zur Fermentation von organischen Abfällen, die ursprünglich aus Japan stammt. Mit effektiven Mikroorganismen werden die Küchenabfälle zu Pflanzendünger verarbeitet.
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Elektrische Kompostiergeräte für den Haushalt sind aus Sicht von DIE UMWELTBERATUNG nicht zu empfehlen.