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DIE UMWELTBERATUNG
Neugierig, wie’s woanders läuft? Wir stellen Ihnen vier Initiativen in London vor, die das Reparieren und Selbermachen mit Werkzeug, Räumlichkeiten und Know-how unterstützen oder nützliche Dinge verleihen.
DIE UMWELTBERATUNG
Besuch in den Räumen der Hackney Fixers
DIE UMWELTBERATUNG hat 2018 im Projekt „Repair&Do-it-yourself Urbanism“ eine Reihe interessanter Initiativen in London besucht. Hier eine kurze Auswahl, umfangreichere Informationen aus dem Forschungsbesuch finden sie im Download Zwischenbericht Repair&DIY in London und Berlin
Der Camden Town Shed ist eine Werkstatt für Holzbearbeitung, Töpferei etc. Er ist eine gemeinnützige, von den Mitgliedern gegründete und verwaltete Einrichtung mit dem Ziel, sozialer Isolation bei älteren Menschen und den dadurch verursachten gesundheitlichen und sozialen Problemen entgegenzuwirken. In den letzten Jahren wurden im Vereinigten Königreich hunderte solcher Sheds gegründet, eine Entwicklung zu der der Camden Town Shed maßgeblich beigetragen hat.
Die Library of Things ist etwas ähnliches wie eine Bücherei, allerdings kann man dort statt Büchern eine Vielzahl an Alltagsgegenständen ausleihen – von der Heckenschere über die Nähmaschine bis zur Ukulele. Die Library of Things in London wurde in den letzten Jahren laufend modernisiert und ist nun im Stadtteil Crystal Palace als Prototyp in Betrieb, der schon bald auch an zahlreichen anderen Orten Londons und darüber hinaus umgesetzt werden soll.
Das Goodlife Centre hat aus dem Trend zu Do-It-Yourself (DIY) ein offenbar erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt. Seit 2011 bietet es ein breites Spektrum an Kursen im Bereich Handwerk und DIY an. Das Kursangebot umfasst rund 70 unterschiedliche Kurse, unter anderem in den Bereichen Holzarbeiten, Polstern und Tapezieren, Textilarbeiten, Möbelrestauration, Heimwerken (Elektro- und Wasserinstallationen, Malerarbeiten, etc.), Innendekoration und Upcycling. Neben den kostenpflichtigen Kursen veranstaltet das Goodlife Centre auch regelmäßig kostenlose Reparatur-Cafés, bei denen kleine Reparaturen gemeinsam durchgeführt werden.
Das Restart Project hat sich ganz der Vermeidung von Elektro- und Elektronikmüll verschrieben. Eine Kern-Aktivität sind die sogenannten Restart Parties, Reparaturcafés mit speziellem Fokus auf Elektrogeräte. Das Restart Project organisiert solche Veranstaltungen auch selbst, geht aber immer mehr dazu über, lokale Gruppen bei der Organisation von Restart Parties zu unterstützen. Über die letzten Jahre ist so ein beachtliches Netzwerk an lokalen Gruppen und freiwilligen Helfern (Reparateure, OrganisatorInnen, etc.) entstanden. Weitere Aktivitäten des Restart Projects umfassen z.B. Bewusstseinsbildung zu Elektroschrott, Reparieren und Nachhaltigkeit, Schulprojekte, sowie Vernetzung und Engagement im politischen Diskurs zur Reparaturbewegung.
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Umfangreichere Informationen zu Initiativen in London finden Sie in diesem Download: Zwischenbericht Repair&DIY in London und Berlin
Das Projekt „Repair und Do-it-yourself Urbanism“ wird im Rahmen von Stadt der Zukunft gefördert. Stadt der Zukunft ist ein Forschungs- und Technologieprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Es wird im Auftrag des BMVIT von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT abgewickelt. Der Eigenmittelanteil von DIE UMWELTBERATUNG wird aus der Basisfinanzierung der Stadt Wien – Umweltschutz bereitgestellt.

Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Alexander Czernin freihand-zeichner.at
Dieses Poster ist Schwarz-Weiß gehalten, damit Groß und Klein es einfach ausdrucken und selbst ausmalen kann! Zu sehen sind Menschen in der Stadt beim Reparieren, Upcycling, Tauschen, Teilen und Secondhandkauf.
Jelena – stock.adobe.com
Das Infoblatt zeigt, warum wir soviel wegwerfen und welche nachhaltigen Alternativen es dazu gibt.
Alexander Czernin freihand-zeichner.at
Eine städtische Szene voll nachhaltigem Leben ist in diesem Poster zu sehen. Außerdem zeigt es die relevanten Webadressen fürs Reparieren, Tauschen, Leihen & Selbermachen.
Laura Pashkevich – Fotolia.com
Die Reparaturfibel bietet Informationen zum Reparieren, animiert zum Tüfteln.
Markus Piringer DIE UMWELTBERATUNG
Im städtischen Raum untersuchte das Projekt „Repair & Do-it-yourself Urbanism” Initiativen, die das Selbermachen und Reparieren ermöglichen. Aus einem Vergleich von Wiener Initiativen und europäischen Vorzeigeprojekten wurden Szenarien entwickelt, um das Selbermachen und Reparieren in Wien anzukurbeln.
Elmar Schwarzlmüller, DIE UMWELTBERATUNG
In Berlin und London ist was los – auch was das Reparieren und Selbermachen betrifft. DIE UMWELTBERATUNG hat spannende Initiativen in diesen beiden Städten besucht. Tauchen Sie in die lebendige Repair&DIY-Szene in diesen beiden Städten ein.
Markus Piringer, DIE UMWELTBERATUNG
In Berlin sind viele interessante Initiativen zum Reparieren und Selbermachen aktiv. Einige davon stellen wir Ihnen vor.
Elmar Schwarzmüller DIE UMWELTBERATUNG
Aus dem Besuch von Repair- und Do-it-yourself-Initiativen in London und Berlin lassen sich eine Reihe von Schlussfolgerungen ziehen. Hier finden Sie die Erkenntnisse im Überblick.
DIE UMWELTBERATUNG
Von der Gründung eines Repair Cafes bis zum Aufstellen eines offenen Bücherschrankes finden Sie in diesen Leitfäden Unterstützung. Holen Sie sich Information und Inspiration für Ihre Initiative!
Trueffelpix – Fotolia.com
Bei Reparatur Cafés und Workshops oder bei Upcycling-Veranstaltungen lernen Sie unter Anleitung erfahrener ReparateurInnen, wie das geht. Sie sehen hier die Veranstaltungen der nächsten 5 Tage im Raum Wien.
DIE UMWELTBERATUNG
Wie müssen Produkte und ihre Herstellung in Zukunft designed werden, damit die Gegenstände langlebig und reparaturfähig sind? Bei der Veranstaltung wurde darüber diskutiert, wie man Reparierbarkeit lernen kann und was es in der Ausbildung braucht.