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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Bio oder Bodenhaltung – das ist bei frischen Eiern mit einem Blick auf die Schale erkennbar. Käfigeier sind gar aus den Regalen verbannt. Wirklich? Verarbeitet dürfen sie noch werden und so landen sie immer noch auf unseren Tellern.
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Teigwaren
Die Herkunft und Haltungsform abgepackter Eier ist für KonsumentInnen gut zu erkennen. Deshalb ist es einfach, auf Käfig- und Bodenhaltungseier zu verzichten und zum Freiland- oder Bioei zu greifen. Die Problematik beginnt bei gekochten Eiern sowie bei industriell verarbeiteten Produkten mit Eiern und Eierzeugnissen. In diesem Fall können KonsumentInnen so gut wie nie erkennen, wo und wie die Zutaten, insbesondere bei eihaltigen Produkten produziert wurden. Auf Nudeln, Kuchen, Mayonnaise, gefärbten Eiern und anderen verarbeiteten Lebensmitteln ist eine Deklaration wie auf einem frischen Ei gesetzlich nicht vorgeschrieben.
Trotz des Aus für Legebatterien in Österreich, landen noch immer Eier aus nicht artgerechter Haltung auf unserem Esstisch. Ob in der Lebensmittelindustrie, Gastronomie oder Gemeinschaftsverpflegung – Billigeier aus Drittstaaten wie China oder Ukraine werden auf Kosten des Tierwohls verwendet, um Produktionskosten so niedrig wie möglich zu halten.
Eine freiwillige Kennzeichnung ist selten zu finden, vor allem bei konventionell hergestellten Lebensmitteln. Nur in Produkten mit Biosiegel kann man sicher sein, dass Eier aus kontrollierter biologischer Produktion und artgerechter Tierhaltung verwendet wurden.
Wie können VerbraucherInnen aktiv werden? Wer auf mögliche Käfigeier in Produkten verzichten möchte, muss die Verpackungsangaben genau beachten. Einige Hersteller verwenden auch in konventionellen Produkten Freilandeier und geben das auf der Verpackung an oder verzichten ganz auf Eier und bieten rein pflanzliche Alternativen wie vegane Kuchen, Nudeln oder „Mayonnaise“ an.
Fragen Sie gezielt im Restaurant oder Hotel nach woher Ihr Frühstücksei oder Ihre Eierspeise stammt und verzichten Sie notfalls darauf. Dadurch kann der Tierschutz nachhaltig vorangetrieben und unnötiges Tierleid vermieden werden.
Überprüfen Sie mit der Eierdatenbank wo Ihre Eier herkommen
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Lebensmittelkennzeichnung allgemein
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
S. Mantler
Rund 234 Eier essen wir pro Jahr, doch nicht bei allen Eiern wissen wir um die Haltungsbedingungen der Hühner Bescheid. Ein Großteil der Eier wird weiter verarbeitet und nur wenige Verabeiter kennzeichnen die Haltungsbedingungen.
Andrea Ficala DIE UMWELTBERATUNG
In Österreich werden jährlich ca. 1,8 Milliarden Eier verbraucht. Ein Großteil stammt nach wie vor aus Käfig- und Bodenhaltung.
www.usda.gov
Alleine in Deutschland werden jährlich 50 Millionen männliche Eintagesküken vergast oder bei lebendigem Leib geshreddert. Auch für jedes glückliche(re) Bio-Freiland-Huhn stirbt ein männliches Pendant. Weltweit werden etwa zwei Drittel aller Masthühner und die Hälfte aller Eier industriell produziert.