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DIE UMWELTBERATUNG
Pflanzen können durch Ableger, Stecklinge oder Teilen einfach vermehrt werden.
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
verschiedene Stecklinge und Ableger
Zimmerpflanzen sind schön anzuschauen, verbessern die Luftqualität und steigern das allgemeine Wohlbefinden. Allerdings haben schöne neue Pflanzen ihren Preis. Es gibt drei fast kostenlose Alternativen: Das Heranziehen von Ablegern und Stecklingen oder das Teilen von großen Pflanzen. Sie sind ein wunderbares persönliches Geschenk und eignen sich auch für Pflanzentauschbörsen. Die Vermehrung ist nicht bei jeder Pflanze gleich. Deshalb haben wir zusammengefasst, wie es gelingt.
Ableger sind eine Miniaturausgabe der Pflanze, die an der Mutterpflanze entstehen. Zum Beispiel bei Grünlilien (Chlorophytum), Bromelien (Ananasgewächse) und Sukkulenten bilden sich solche Kindel. Sie haben oft eigene Wurzeln. Sobald sie eigene Blätter ausgebildet haben, können Sie diese von der Mutterpflanze abtrennen. Falls die Kindel noch keine eigenen Wurzeln gebildet haben, geben Sie diese für einige Tage in ein Glas mit Wasser.
Philodendron (Baumfreund), Efeutute (Epipremnum), Zebrina (Pfeilblatt), Tradescantia (Dreimasterblume), Birkenfeige (Ficus) und Monstera (Fensterblatt) eignen sich, um Stecklinge herzustellen.
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Werden Pflanzen zu groß oder wachsen aus dem Topf werden sie umgetopft. Dabei können Sie die Pflanze auch gut teilen. Für die Vermehrung durchs Teilen eignen sich unter anderem Aglaonema (Kolbenfaden oder chinesisches Immergrün), Alocasia (Pfeilblatt), Calathea (Korbmarante), Monstera (Fensterblatt), Palmen, Sansevieria (Bogenhanf) und Strelitzia (Paradiesvogelblume).
So klappt es am Besten: Schütteln Sie die Erde ab und trennen Sie die Wurzeln vorsichtig. Dann geht es ans Eintopfen.
Bei einigen Pflanzen stehen viele Triebe ganz eng aneinander, sie bilden einen soganannten Horst. Schneiden Sie den Wurzelballen in zwei oder mehr Teile mit Wurzeln und Trieben durch. Dann ziehen Sie die Teile von oben nach unten auseinander. Schütteln Sie lockere Erde und lose Wurzeln ab. Jetzt können Sie die einzelnen Teile eintopfen.
Sobald Wurzeln vorhanden sind können Sie die Pflänzchen in torffreie Blumenerde einsetzen. Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig. Achten Sie aber darauf, dass das Substrat nicht zu nass ist. Generell empfehlen wir Produkte zu kaufen, die das Gütezeichen „biologisch gärtnern“ tragen.

Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
blumenbüro holland
Selbst gezüchtete Zimmerpflanzen sind eine ökologische Alternative als Geschenk.
Angéle Kamp via unsplash
Zimmerpflanzen haben einen positiven Effekt auf das eigene Wohlbefinden. Neben ihrer schönen Optik, haben sie noch viele weitere Vorteile.
DIE UMWELTBERATUNG
Die Zimmerpflanzen gedeihen am besten, wenn Sie ihre individuellen Pflegeansprüche berücksichtigen und sie regelmäßig auf Schädlinge oder Krankheiten überprüfen.