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DIE UMWELTBERATUNG
Mit einfachen Mitteln kann der Säuregehalt und die Struktur von alter torffreier Moorbeeterde wieder aufgefrischt und verbessert werden.
@Alexandra Syen
Moorbeeterde die mit Fichtennadeln und Kaffeesatz aufgebessert wurde
Diese Bezeichnungen beziehen sich auf speziell zusammengesetzte Erden, die für die Bedürfnisse säureliebender Pflanzen, wie Rhododendren, Azaleen, Heidelbeeren und andere Moorbeetpflanzen, optimiert ist. Sie zeichnet sich durch einen niedrigen pH-Wert aus, der im sauren Bereich liegt, um die natürlichen Bodenbedingungen dieser Pflanzenarten nachzuahmen.
Eine alte torffreie Rhododendron- oder Moorbeeterde können Sie mit folgender Rezeptur wieder neu aufbereiten:
Mischen Sie die alte saure Erde mit den Fichten- oder Tannennadeln sowie den Kaffeesatz.
Fichten- und Tannennadeln spielen eine wichtige Rolle bei der natürlichen Ansäuerung und Lockerung der alten Erde. Beim zersetzen der Nadeln geben diese organische Säuren ab, die den pH-Wert der Erde senken und somit eine saure Umgebung schaffen, die von vielen Pflanzen, insbesondere von säureliebenden Arten wie Rhododendren und Heidelbeeren, bevorzugt wird. Darüber hinaus tragen die sich zersetzenden Nadeln zur Verbesserung der Bodenstruktur bei, indem sie die Belüftung erhöhen und die Drainagefähigkeit verbessern.
Kaffeesatz ist reich an Stickstoff und anderen Nährstoffen, die das Wachstum von Pflanzen fördern können. Kaffeesatz trägt auch dazu bei, den pH-Wert des Bodens leicht zu senken, was für Moorbeetpflanzen vorteilhaft ist. Kaffesatz sollte zum Sammeln gut getrocknet sein, um Schimmel vorzubeugen.
Tipp: Für eine optimale Nährstoffversorgung kann zusätzlich ein organischer Langzeitdünger wie Hornspäne eingearbeitet werden.
Alexandra Syen
Alexandra Syen
Alexandra Syen
Alexandra Syen
A Stockphoto, Adobe Stock
Doris Seebacher
Organischer Dünger, Kompost und Gründüngung sorgen für Gemüse mit bestem Geschmack und lassen die Blumen in voller Pracht erstrahlen.
Gabriela Hekele
Damit das Kompostieren gelingt, brauchen die beteiligten Mikroorganismen einen möglichst idealen Arbeitsplatz.
dima-pics – Fotolia, Bearbeitung Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Björn Schoas DIE UMWELTBERATUNG
Im Test der Arbeiterkammer Oberösterreich erhielten vier Produkte die Note „Sehr gut“, auch eine torffreie Erde ist unter den Testsiegern. Sechs Produkte fielen aufgrund schädlicher Keime, Kunststoff- und Metallteile sowie einer Bleibelastung beim Test durch.
André Lergier via unsplash
DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt torffreie Erden, um die Vielfalt der Moore zu erhalten. Wir haben Tipps, woran Sie torffreie Erde im Geschäft erkennen und was beim Düngen und Gießen zu beachten ist. Ergebnisse aus Praxisversuchen zeigen die Eigenschaften von torffreien Substraten.
DIE UMWELTBERATUNG
Die Zimmerpflanzen gedeihen am besten, wenn Sie ihre individuellen Pflegeansprüche berücksichtigen und sie regelmäßig auf Schädlinge oder Krankheiten überprüfen.