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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Die Expert*innen von DIE UMWELTBERATUNG verraten, was überhaupt in den Biomüll darf und wie man zu Hause am besten sammelt.
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
Biomüll im Haushalt richtig sammeln
Die genauen Empfehlungen, was alles in die Biotonne soll und was nicht, sind regional etwas unterschiedlich. Detailinfos zur Biotonne in Wien findet man auf der Website der Stadt Wien.
Detailinfos zur Sammlung in anderen Bundesländern finden sich auf den Websites der jeweiligen Abfallverbände und Ämtern der Landesregierungen.
Um den Biomüll zuhause getrennt zu sammeln, braucht man einen passenden Behälter:
Wer den Biomüll direkt im Wohnbereich mit Wurmkiste oder Bokashi verarbeitet, kann diese auch direkt als Sammelbehälter nutzen.
Oft wird in den Behältern für Biomüll ein Sackerl verwendet. Das verursacht jedoch zusätzliche Abfälle. Wer eine Biotonne oder eine Kompostiermöglichkeit im Haus oder in unmittelbarer Umgebung hat, sammelt am besten direkt im Behälter ganz ohne Sackerl.
Die Behälter sollten regelmäßig entleert und anschließend ausgespült werden. Eine Einlage aus Papier kann dazu beitragen, dass der Behälter weniger stark verschmutzt ist. Dazu verwendet man z.B. alte Zeitungen, die man nicht mehr braucht. Diese Einlage sollte dann aber im Restmüll entsorgt werden.
Sackerl sollten nur in Ausnahmefällen verwendet werden – zum Beispiel, wenn die nächste Biotonne sehr weit entfernt ist. In diesen Fällen muss man kompostierbare Müllsäcke aus Papier oder Kunststoff verwenden. Diese sind am „OK compost“ Zeichen oder am „Keimling“ Symbol erkennbar. Weitere Informationen zu kompostierbaren Biomüllsackerln finden Sie hier: www.wenigermist.at/muellsackerl
Selbst die kompostierbaren Sackerl oder die Papiereinlagen sollten nur dann im Biomüll landen, wenn es keine andere praktische Möglichkeit gibt. Besser ist es, den Inhalt in die Biotonne zu entleeren und anschließend Sackerl oder Einlage im Restmüll zu entsorgen. Warum? Weil die Unterscheidung zwischen kompostierbaren und nicht kompostierbaren Sackerln im Biomüll praktisch unmöglich ist und ein zusätzlicher Sortieraufwand entsteht. Und weil auch bei der Zersetzung der kompostierbaren Sackerl kein Humus entsteht und sie keinen Mehrwert für den Kompost bieten.
Wenn man eine Wurmkiste oder einen Bokashi verwendet, muss man die etwas andere Zusammensetzung der für diese Verwertungsmethoden geeigneten Bioabfälle beachten.
Einige Beispiele und zusätzliche Tipps für Biomüllbehälter: www.wenigermist.at/muellsackerl-alternativen.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
MA 48
Die Biotonne ist eine einfache Möglichkeit, mit der jede*r Bioabfälle umweltfreundlich im Kreislauf führen kann.
M. Schuppich – AdobeStock
Infos zur Hausgartenkompostierung
Pixai Adobestock
Nicht jede*r hat einen eigenen Garten. Trotzdem ist gemeinschaftliche Kompostierung in der Nachbarschaft möglich.
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Auch wenn man keinen eigenen Garten hat, kann man zu Hause selber kompostieren. Dazu braucht man natürlich die Hilfe von Kompostwürmern. Diese finden in Wurmkisten oder ähnlichen Wurmkompostern ein passendes Zuhause. Die pflanzlichen Bioabfälle aus der Küche sind das perfekte Futter für sie.
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Bokashi ist eine Methode zur Fermentation von organischen Abfällen, die ursprünglich aus Japan stammt. Mit effektiven Mikroorganismen werden die Küchenabfälle zu Pflanzendünger verarbeitet.
Gestaltet mit Microsoft Copilot / KI
Elektrische Kompostiergeräte für den Haushalt sind aus Sicht von DIE UMWELTBERATUNG nicht zu empfehlen.