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DIE UMWELTBERATUNG
Emmer ist eine alte Getreidesorte. Sie enthält besonders viel Lutein – ein wertvolles Beta-Carotin, das die Augen stärkt.
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Emmer
Emmer wird auch Zweikorn genannt, zählt zu den ältesten Kulturformen und hat seinen Ursprung im sogenannten „fruchtbaren Halbmond“. Er wurde bereits vor 10.000 Jahren im Mittleren Osten als Grundnahrungsmittel angebaut. Zur Zeit der Römer war Emmer so beliebt wie Weizen heute. Mittlerweile wird er nur mehr in geringen Mengen, zum Beispiel in Ostösterreich und Italien angebaut. Emmer gehört zur Familie der Süßgräser, Poaceae und zur Gattung Weizen, Triticum.
Emmer enthält, ebenso wie Weizen oder Dinkel, das Getreideeiweiß „Gluten“. Wer auf Gluten sensibel reagiert oder unter Zöliakie leidet, muss komplett auf glutenhaltige Getreidesorten verzichten. Für Menschen die nur auf Weizen allergisch sind, ist Emmer, genauso wie Dinkel oder Einkorn, eine mögliche Alternative und kann als Ersatz für Weizen verwendet werden.
Alte Getreidesorten wie Emmer, Dinkel und vor allem Einkorn, enthalten große Mengen an Lutein, einem wertvollen Beta-Carotin. Lutein ist ein natürliches Antioxidans und hat eine schützende Wirkung auf die Augen. Lutein ist gelb und färbt daher auch das Einkornmehl leicht gelblich.
Die Erntemengen sind bei Emmer im Vergleich zu Weizen um ein vielfaches geringer. Daher ist der Einkaufspreis für KonsumentInnen auch teurer. Emmer sollte unbedingt als Vollkorn gegessen werden, denn nur hier sind die wertvollen Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten!
Das zart-nussige Emmermehl eignet sich besonders gut für feine Mehlspeisen, Kuchen und Mürbteig, aber auch für Nudeln, Brot und Gebäck. Die ganzen Körner können als Beilage, ähnlich wie Reis zubereitet werden. Die gekochten Körner sind auch eine optimale Basis für Getreidelaibchen. Außerdem eignet sich Emmer zur Herstellung von Bier. Das volle Korn ist reich an Ballaststoffen, Magnesium und Zink, sowie an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidanten, darunter Lignan, Phenolsäure und Saponine.
Emmer ist in Bioläden und Reformhäusern erhältlich.
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Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Die alte Getreidesorte ist ein toller Allrounder und kann sowohl für feine Bäckereien, Mehlspeisen oder zu Brot verarbeitet werden.
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