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DIE UMWELTBERATUNG
Grapefruits und Pomelos reisen immer von weit her. Pomelos aus China verursachen eine viermal größere CO2-Last als Früchte aus Europa.
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Zitrusfrüchte
Neben Grapefruits gibt es im Winter immer öfter auch Pomelos in den Supermarkt-Regalen. Diese reisen fast immer aus China an. Dabei entsteht viermal so viel Kohlendioxid wie beim Transport von Grapefruits aus Italien. Pestizide und Dünger verseuchen in China einen Großteil der Seen.
Bis zu 20-mal im Jahr werden Zitrusfrüchte mit verschiedenen Pestiziden gespritzt: Mittel gegen Unkräuter, Milben, Läuse und andere Insekten stehen ganz oben auf der Liste. Nach der Ernte werden die Früchte selbst noch mit Fungiziden konserviert.
Grenzwerte gelten jeweils nur für ein einziges Pestizid. Wie hoch die Belastung aller eingesetzten Pestizide in Summe sein darf, darüber gibt es keine Bestimmungen.
Die gute Nachricht: Das Fruchtfleisch selbst weist meist keine Pestizidrückstände auf. Die Schalen können aber stark belastet sein. Deshalb ist es wichtig, nach dem Schälen von Zitrusfrüchten die Hände zu waschen.
Bei der Bio-Grapefruit dürfen keine Pestizide zum Einsatz kommen. Auch chemische Düngung ist im Bio-Anbau nicht erlaubt.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Die exotischen Früchte belasten allein schon mit dem Transport das Klima. Egal ob per Schiff, LKW oder Flugzeug – Avocados legen weite Strecken zurück. Schlechte Arbeitsbedingungen auf den Plantagen und die Verdrängung des Regenwaldes sprechen zusätzlich dagegen, Avocados täglich zu essen.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Rund, saftig und reichlich Vitamin C. Doch Orangen kommen von weit her. Ihre Schalen können mit Spritzmitteln belastet sein.
DIE UMWELTBERATUNG
Ab Ende Mai gibt es wieder heimische Erdbeeren am Markt. Die „Königin der Beeren“ ist das beliebteste Beerenobst im deutschsprachigen Raum und ist in Österreich – je nach Anbauregion – von Mai bis August reif!