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DIE UMWELTBERATUNG
Rund, saftig und reichlich Vitamin C. Doch Orangen kommen von weit her. Ihre Schalen können mit Spritzmitteln belastet sein.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Orangen
Jetzt im Winter haben die Orangen „nur“ den Weg aus Ländern wie Italien hinter sich gebracht, bevor sie sich in unseren Supermarktregalen kugeln. Im Sommer reisen sie sogar aus Südafrika oder Brasilien an.
Ungeschälte Orangen enthalten häufig Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Ein Schälen der Früchte bietet keinen vollständigen Schutz, denn Rückstände sind immer wieder in der Frucht zu finden.
Auch nach der Ernte werden die Früchte mit Konservierungsmitteln behandelt, um den Schimmelbefall während des Transports und der Lagerung zu vermeiden. Teilweise gehen die Mittel auch in den inneren, essbaren Teil über. Schon der Hautkontakt beim Schälen kann allergische Reaktionen bewirken.
Bio-Orangen dürfen weder mit chemischen Pestiziden gespritzt werden noch nachträglich mit Konservierungsmitteln behandelt werden. Die Früchte glänzen im Vergleich zu ihren konventionellen Kollegen weniger und sind auch nicht so lange haltbar. Rückstände von Pestiziden sind jedoch nicht zu erwarten.
Wer die Schale von Zitrusfrüchten verwenden will, sollte auch „unbehandelte“ Zitrusfrüchte im Regal liegen lassen. Denn „ohne Schalenbehandlungsmittel“ heißt nur, dass die Früchte nach der Ernte nicht mehr konserviert wurden. Eine Pestizidbehandlung während der Wachstumsperiode ist jedoch erlaubt, somit sind auch Pestizidrückstände möglich.
Nein, es gibt auch heimisches Obst und Gemüse, das voll von dem wichtigen Vitamin ist: Beispiele sind Kraut, Kohl und Äpfel. Diese haben entweder jetzt Saison oder sind gut lagerfähig. Daher sind sie auch noch in den nächsten ein bis zwei Monaten aus österreichischem Anbau erhältlich.
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Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Coverbild ulza – Adobe Stock
Regional, saisonal und biologisch genießen
Kennzeichnung, Argumente und Fakten zu Biolebensmitteln
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Grapefruits und Pomelos reisen immer von weit her. Pomelos aus China verursachen eine viermal größere CO2-Last als Früchte aus Europa.