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DIE UMWELTBERATUNG
Kräuter verwöhnen uns mit ihrem Duft in Haus und Garten. Das Würzen mit eigenen Kräutern macht besonders viel Freude. Anbau und Pflege sind kinderleicht.
DIE UMWELTBERATUNG
Kräuter
Wer mit Kräutern würzt, braucht weniger Salz, tut Gutes für die Gesundheit und schärft gleichzeitig das Geschmacksempfinden. Kräuter sind reich an Bitter- und Gerbstoffen, sie machen ein üppiges Festtagsessen bekömmlich und bringen unsere Verdauung in Schwung. Alle Küchen- und Gewürzkräuter sind darüber hinaus Heilkräuter mit verschiedensten Wirkungen.
Bioaktive schwefelhältige Verbindungen, die zB. in Schnittlauch und Bärlauch vorkommen, wirken tumorhemmend. Senföle kommen in Zwiebeln, Knoblauch, Senf und verschiedenen Kressearten vor. Sie haben eine antimikrobielle Wirkung und beugen der Infektion durch Bakterien oder Pilzen vor. Neben den bekannten beruhigenden, entgiftenden oder krampflösenden Wirkungen der Kräuter senken einige Inhaltsstoffe sogar den Cholesterinspiegel, das Thromboserisiko und hemmen Entzündungen. Je frischer die Kräuter sind, umso voller und intensiver ist das Aroma und umso reicher sind sie an wertvollen Inhaltsstoffen.
Wir empfehlen beim Einkauf beste Bioqualität, denn nur Biolebensmittel sind frei von Pestiziden, Gentechnik und Bestrahlung.
DIE UMWELTBERATUNG Österreich hat den bislang vergriffenen Dauerbrenner „Kräuter – in Garten und Küche“ neu aufgelegt. Auf 84 Farbseiten mit vielen Fotos werden 28 bekannte und weniger bekannte Küchenkräuter vorgestellt. Sie erfahren Wissenswertes über Herkunft, Sorten, Anbau, Wirkung und Inhaltsstoffe, Ernte und Verwendung. Dazu kommen leckere Rezepte, eine Anleitung zum Kräuterspiralenbau, Informatives zur Mischkultur und zum Haltbarmachen von Kräutern sowie zu ihrer Verwendung als ätherische Öle.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Um den Speisen die richtige Würze zu geben, müssen nicht unbedingt exotische Gewürze aus fernen Ländern importiert werden.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Die hübschen, gelb-weißlichen Blüten dieses Wildgemüses schmecken nicht nur, sie verschönern auch jedes Gericht.
Adobestock, nastya_photo
Wenn die Kräuter im Beet wuchern, ist ernten und trocknen für die kalte Jahreszeit angesagt.
m. uedl-kerschbaumer, DIE UMWELTBERATUNG
Wildkräuter hält man am besten mit dem Pürierstab in Schach. Als Suppe geben sie im Frühling besonders viel Energie, stärken die Leber und reinigen das Blut.
Katharina Foglar-Deinhardstein, DIE UMWELTBERATUNG
Altes Weißbrot ist viel zu schade zum Wegschmeißen. Mit Kräutern und Olivenöl aufgebacken wird’s wieder knusprig frisch.
Michaela Knieli., DIE UMWELTBERATUNG
Das Aroma des Sommers können Sie auch im Winter genießen – Trocknen ist eine uralte, bewährte Methode des Haltbarmachens.