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DIE UMWELTBERATUNG
KOSTbare Wildpflanzen in Wien: Das Scharbockskraut ist eine der ersten Wildpflanzen im Frühjahr. Es ist gut für die Gesundheit und bietet in der Küche einige kulinarische Einsatzmöglichkeiten.
Björn Schoas DIE UMWELTBERATUNG
Scharbockskraut am Waldboden mit ersten gelben Blüten
Das Scharbockskraut ist eine vielseitige Pflanze, die in der Wildkräuterküche vor allem für ihre jungen Blätter geschätzt wird. Diese haben einen milden Geschmack, der an junge, zarte Kräuter erinnert. Besonders beliebt ist es in frischen Salaten, als Zutat in grünen Smoothies oder als feine Ergänzung zu Suppen und Kräutertopfen. Auch als Zutat für Pesto oder als feine Kräuterbutter kommt Scharbockskraut gut zur Geltung. Wichtig: Nur vor der Blüte sind die jungen frischen Blätter essbar!
Das Scharbockskraut hat sich im Laufe der Jahrhunderte einen Ruf als eine der wichtigsten Pflanzen zur Vorbeugung von Skorbut (Vitamin C-Mangel) erworben. Besonders in früheren Zeiten, als frisches Obst und Gemüse im Winter knapp waren, war es eine wertvolle Vitaminquelle für die Menschen. Dank seines hohen Gehalts an Vitamin C stärkt es das Immunsystem und kann im Frühjahr helfen, die Wintermüdigkeit zu vertreiben.
Trotz der vielen positiven Eigenschaften ist es wichtig, das Scharbockskraut in Maßen zu verwenden. Es enthält es Ranunculine, die bei übermäßigem Verzehr zu Übelkeit und Magenbeschwerden führen können. Die Blätter sollten daher nur vor der Blüte und in geringen Mengen verwendet werden, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.
Das Ernten von Scharbockskraut sollte möglichst im Frühling erfolgen, wenn die Blätter noch jung und zart sind. Die Wurzeln sollten nicht geerntet werden, da sie giftige Inhaltsstoffe enthalten.
Scharbockskraut wächst bevorzugt in feuchten Wäldern, an Waldrändern, in Gräben und in schattigen, feuchten Gebieten. In vielen Regionen Europas ist es weit verbreitet und erscheint oft als eine der ersten Pflanzen im Frühjahr. Besonders auffällig sind die glänzenden, gelben Blüten, die in der Regel ab März bis Mai erscheinen und eine leuchtende Farbe in die noch kargen Frühjahrslandschaften bringen.
Die Blätter des Scharbockskrauts sind herzförmig und glänzend, was es von anderen Pflanzen in seinem Lebensraum abhebt. Die Blüten, die wie kleine Butterblumen aussehen, sind ein echter Hingucker und locken Bienen und andere Insekten an, die dringend auf der Suche nach Pollen und Nektar sind.
Wildpflanzen enthalten kostbare Nährstoffe und bereichern die Biodiversität der Stadt Wien. DIE UMWELTBERATUNG stellt bei dem Themenschwerpunkt KOSTBARE Stadtnatur eine Vielzahl an Wildpflanzen und Wildkräutern vor. Achten Sie beim Pflücken von Wildpflanzen immer auf das richtige Sammeln, damit sich die Pflanzen schnell wieder regenerieren und weiterwachsen können.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Sobald der Schnee schmilzt und die Sonne den Boden wärmt, blitzt frisches Grün in Wald und Garten hervor und will geerntet werden. Frühlingskräuter wirken blutreinigend und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
m. uedl-kerschbaumer, DIE UMWELTBERATUNG
Wildkräuter hält man am besten mit dem Pürierstab in Schach. Als Suppe geben sie im Frühling besonders viel Energie, stärken die Leber und reinigen das Blut.
Magdalena Uedl-Kerschbaumer DIE UMWELTBERATUNG
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