Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Die gesunde vegane Alternative zur Kuhmilch kommt aus der heimischen Sojabohne. Sie ist reich an gut verwertbarem Eiweiß und fettarm.
DIE UMWELTBERATUNG
Sojabohnen
Sojamilch kann man auch selbst herstellen, man kocht die eingeweichten Bohnen, zerkleinert und filtriert sie anschließend. Im Handel wird das milchähnliche Getränk als „Sojadrink“ angeboten. Sojamilch ist die Basis für Sojajoghurt und Tofu. Sie eignet sich gut für Süßspeisen, zum Backen und Kochen und kann dort sogar Eier ersetzen
Beim Eiweißgehalt schneidet Sojamilch im Vergleich zu den anderen Miclharten eindeutig besser ab: Sojadrink hat einen 4 bis 10 mal höheren Eiweißgehalt als Mandel, Hafer- oder Reismilch. Selbst im Vergleich zur Kuhmilch schneidet sie hier gut ab, ist ihr Eiweißanteil etwa gleich hoch, wenn nicht sogar etwas höher, als in der Kuhmilch.
Wie jede andere Pflanzenmilch ist sie außerdem laktosefrei, fettärmer als Kuhmilch und cholesterinfrei. Oft werden Sojadrinks gesüßt oder mit Aromen versetzt angeboten.
Leider ist die Herkunft der Sojabohnen im Sojadrink meist nicht deklariert. Österreich zählt zu den bedeutenden ProduzentInnen von Bio-Soja in Europa. Daraus lässt sich Sojamilch auch zu Hause herstellen.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
DIE UMWELTBERATUNG
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Reismilch wird im Handel als „Reisdrink“ angeboten, sie ist Milchersatz für Menschen mit Milcheiweißallergie, Laktoseintoleranz oder VeganerInnen. Weite Transportwege, eine energieaufwändige Produktion und eine mögliche Arsenbelastung macht sie als Milchersatz nur eingeschränkt empfehlenswert.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Nicht nur im Müsli, auch als Milch versorgt Hafer von TafelklasslerInnen bis AthletInnen alle mit wichtigen Nährstoffen. Bestens geeignet ist er für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten, die auch privat gerne auf der Couch surfen.
Michaela Knieli, DIE UMWELTBERATUNG
Bereits im Mittelalter war die Mandelmilch eine beliebte Zutat in der Küche. Ihr süßer Geschmack verführt auch heute noch, doch wird sie nur selten selbst gemacht und kommt meist als Fertigprodukt verpackt auf den Tisch.