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DIE UMWELTBERATUNG
Eierfarben sind nicht immer unbedenklich. DIE UMWELTBERATUNG hat Rezepte zum Eierfärben mit Gewürzen, Gemüse und Beeren.
Hartgekochte Bio-Eier in allen Farben dürfen auf keinem festlichen Ostertisch fehlen. Doch beim Färben der knallbunten Osterboten ist Vorsicht angebracht: Tests weisen in konventionellen Eierfarben teilweise gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe nach. Diese machen auch nicht an der Schale Halt, sondern dringen in das Ei ein und werden mitgegessen. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt deshalb natürliche Pflanzenfarbstoffe zum Eierfärben.
Wie das Färben geht, erfahren Sie im Detail in unserem YouTube-Video, DIY Tutorial und Rezeptideen. Hier die Farben, die Sie erwarten können:
Tipp: Verwenden Sie fair gehandeltes Curcumapulver aus dem Weltladen! Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich auch durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.
Die beste Wahl beim Eierkauf sind Eier mit der Null im Stempelaufdruck, denn die Null vor AT steht für biologische, österreichische Landwirtschaft. Das bedeutet Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf. Gentechnisch verändertes Futter und vorbeugende Antibiotikagaben sind streng verboten.
Noch einfacher ist es, die Färbeprozedur an die Hühner auszulagern. Alte Hühnerrassen wie Maranhühner legen Eier gleich in verschiedenen Farben. Grün, rosa oder schokoladig gesprenkelt werden sie meist auf Bauernmärkten angeboten.
Eine andere Möglichkeit, Eier natürlich zu färben, ist die Verwendung von fertigen Pflanzenauszügen. Diese erhalten Sie als Natureierfarben im Bioladen. Die Farben sind ähnlich einfach wie künstliche Eierfarben zu verwenden, sind jedoch nicht gesundheitsschädlich.
Rezepte für übrig gebliebene Ostereier finden Sie auf:
www.umweltberatung.at/rezepte
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
S. Mantler
Rund 234 Eier essen wir pro Jahr, doch nicht bei allen Eiern wissen wir um die Haltungsbedingungen der Hühner Bescheid. Ein Großteil der Eier wird weiter verarbeitet und nur wenige Verabeiter kennzeichnen die Haltungsbedingungen.
sarawut wongwian – stock.adobe.com
Bio oder Bodenhaltung – das ist bei frischen Eiern mit einem Blick auf die Schale erkennbar. Käfigeier sind gar aus den Regalen verbannt. Wirklich? Verarbeitet dürfen sie noch werden und so landen sie immer noch auf unseren Tellern.
DIE UMWELTBERATUNG
Wieviele Tiere werden gehalten? Womit werden sie gefüttert? Wie bleiben Bio-Tiere gesund?