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Mikroplastik vermeiden bei Bau- und Sanierungsarbeiten

Die Freisetzung kleinster Plastikteile bei Bauarbeiten ist eine wesentliche Quelle für Mikroplastik in der Natur. Mikroplastikemissionen am Bau lassen sich durch entsprechende Arbeitsvorkehrungen reduzieren oder durch die Verwendung natürlicher Baumaterialien von vornherein vermeiden.

Polystyrolplatten auf Deponie

Polystyrolplatten auf Deponie

Maßnahmen gegen Freisetzung bei Abbrucharbeiten

Die meisten Mikroplastikemissionen auf Baustellen entstehen bei Abbrucharbeiten. Aber auch die Verarbeitung von Dämmmaterialien und anderen Kunststoffen beim Bau von Gebäuden spielen eine Rolle.

Feine Styroporkügelchen entstehen zum Beispiel beim Zuschnitt von EPS-Dämmplatten. Folienfragmente oder Teilchen von Kunststoffrohren können als Abfall anfallen. Gemäß Bauordnung muss bei Bauarbeiten jede Gefährdung und jede unnötige Belästigung durch Lärm, üblen Geruch und Staubentwicklung vermieden werden. Beim Schneiden der EPS- und XPS-Dämmstoffplatten sollten Heißschneidegeräte Standard sein. Ein geschlossener Staubschutz bis zum Boden und ein professionelles Industriesauggerät ergänzen den Schutz vor Verwehungen.

Natürliche Baumaterialien verwenden

Im Baubereich werden immer mehr Materialien durch Kunststoffe ersetzt. Nicht immer erkennt man das auf den ersten Blick. Auch viele mineralische Materialien enthalten inzwischen oft Beimischungen von Kunststoff. Spachtelmassen und Estriche enthalten beispielsweise immer häufiger wesentliche Kunststoffanteile. Erkennbar ist dies an Bezeichnungen wie „kunststoffvergütet“. Zu einer Freisetzung von Mikroplastik kommt es zum Beispiel, wenn solche Materialien im Zuge der Verarbeitung abgeschliffen werden. Durch die Verwendung natürlicher Baumaterialien können solche Emissionen von vornherein vermieden werden.

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