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DIE UMWELTBERATUNG
Sie gehören nicht zu den größten Quellen von Mikroplastik aber zu den unnötigsten. Kaum jemand reibt sich den Körper gerne bewusst mit Plastik ein. Im Herbst 2023 wurde ein Verbot von synthetischen Polymermikropartikel, in der EU beschlossen.
-t4nkyong - adobestock
Kosmetik mit Mikroplastik
Mikroplastik findet man in Peelings, Duschgel, Schampoos, Lippenstiften und anderem Make-up, Sonnencremen und weiteren Kosmetika. Es handelt sich um feste Teilchen, die 5 mm oder kleiner und unlöslich in Wasser sind. In der Natur sind sie schwer abbaubar und daher lange beständig. In Kosmetikprodukten werden sie beispielsweise als Schleifpartikel verwendet.
Kunststoffe in fester Form als Mikroplastik ist in Kosmetikprodukten zurückgegangen. Aber weitere Stoffe aus derselben Gruppe verursachen Probleme: als „flüssige“ Kunststoffe werden künstliche Polymere in großer Vielfalt in der Körperpflege verwendet. Sie bilden Filme, ermöglichen Emulsionen oder beeinflussen die Viskosität des Produkts. Dazu zählen auch beispielsweise Silikone, die besonders in der Haarpflege weit verbreitet sind. Genauso wie Mikroplastik sind Silikone schwer abbaubar. Das bedeutet, sie zersetzen sich nur sehr langsam in der Natur.
Zertifizierte Bio- und Naturkosmetik ist garantiert frei von Stoffen auf Erdölbasis wie Mikroplastik. Eine gute Alternative ist außerdem selbstgemachte Kosmetik aus natürlichen Rohstoffen wie z.B. ein DIY Naturkosmetik-Gesichtspeeling. Viele weitere Rezepte und Informationen zu einer naturbelassenen Hautpflege gibt es in dem kostenlosen Infoblatt „Haut und Haar natürlich pflegen“. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt zertifizierte Biokosmetik und Naturkosmetik einzukaufen oder die Kosmetik selberzumachen.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
dottedyeti – adobestock
Als Mikroplastik bezeichnet man Plastikteilchen, deren Durchmesser kleiner als 5 mm ist. DIE UMWELTBERATUNG hat für Sie Informationen und Tipps zur Vermeidung von Mikroplastik zusammengestellt.
ukrolenochka – adobestock
Wie die Plastikpartikel in die Natur gelangen.
master1305 – adobestock
Ein großer Teil des Mikroplastiks entsteht aus dem Zerfall oder Abrieb von Plastikprodukten und Plastikverpackungen. Der beste Weg zur Mikroplastikvermeidung ist es daher, von vornherein weniger Plastik zu verbrauchen!
mhp – adobestock
Reifenabrieb gilt als eine der größten Quellen von Mikroplastik in der Natur. Dementsprechend ist er auch eine der größten Möglichkeiten, um im Alltag die eigenen Mikroplastikemissionen zu reduzieren.
Traumrune, wikimedia commons
Plastikabfälle sind eine Quelle für Mikroplastik. Besonders problematisch sind dabei Plastikabfälle im Biomüll. Auch beim „Garteln“ lässt sich Mikroplastik vermeiden.
Sasin Tipchai – adobestock
Auf Sport- & Spielstätten finden Kunststoffe in großen Mengen Anwendung. Zum Teil werden Sie bereits als Granulat in Mikroform aufgebracht, zum Teil entsteht Mikroplastik durch Abrieb und Zersetzung.
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
Textilien, die aus Chemiefasern hergestellt wurden, verlieren bei jedem Waschgang Kunststofffasern. Auch bei Mikrofasertüchern ist das der Fall. Dies wird durch den Vorteil wettgemacht, dass sie ohne Chemikalien effizient und ökologisch reinigen.
Matthias Eckkrammer DIE UMWELTBERATUNG
Saubere Wäsche und dafür Mikroplastik in Wasser und Natur? Nein danke. Die EU hat die Verwendung von Mikroperlen in Waschmittel verboten. In der Öko-Rein Datenbank von DIE UMWELTBERATUNG finden sich umwelt- und gesundheitsschonende Waschmittel.
Friedberg Fotolia.com
Plastik ist praktisch, macht aber Probleme, wenn es in die Natur gelangt. Vor allem Mikroplastik sorgt für negative Schlagzeilen. Durch kleine Veränderungen im Alltag können Sie mit weniger Plastik auskommen.
Naja Bertolt Jensen via unsplash
Plastik-Müll in der Umwelt wird zunehmend zum Problem. Ein großer Teil davon stammt von Wegwerfprodukten und –verpackungen. Was sind die umweltfreundlichsten Alternativen zu diesen Einweg-Plastik-Produkten?
iushakovsky – stock.adobe.com
Wirksame Tipps, um Abfall und Geld zu sparen
Adobestock, Pixel Shot
Adressen und regionalspezifische Informationen aus den Bundesländern
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG, Kreditkarte vitaliy Aadob Stock
Schmeckt nicht, riecht nicht und ist nicht zu sehen, trotzdem ist Mikroplastik täglich Teil unserer Ernährung. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie die Aufnahme von Mikroplastik über das Essen und Trinken verringern können.