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Mikroplastik in Kosmetik

Sie gehören nicht zu den größten Quellen von Mikroplastik aber zu den unnötigsten. Kaum jemand reibt sich den Körper gerne bewusst mit Plastik ein. Im Herbst 2023 wurde ein Verbot von synthetischen Polymermikropartikel, in der EU beschlossen.

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Kosmetik mit Mikroplastik

Mikroplastik findet man in Peelings, Duschgel, Schampoos, Lippenstiften und anderem Make-up, Sonnencremen und weiteren Kosmetika. Es handelt sich um feste Teilchen, die 5 mm oder kleiner und unlöslich in Wasser sind. In der Natur sind sie schwer abbaubar und daher lange beständig. In Kosmetikprodukten werden sie beispielsweise als Schleifpartikel verwendet.

Kunststoffe in flüssiger Form

Kunststoffe in fester Form als Mikroplastik ist in Kosmetikprodukten zurückgegangen. Aber weitere Stoffe aus derselben Gruppe verursachen Probleme: als „flüssige“ Kunststoffe werden künstliche Polymere in großer Vielfalt in der Körperpflege verwendet. Sie bilden Filme, ermöglichen Emulsionen oder beeinflussen die Viskosität des Produkts. Dazu zählen auch beispielsweise Silikone, die besonders in der Haarpflege weit verbreitet sind. Genauso wie Mikroplastik sind Silikone schwer abbaubar. Das bedeutet, sie zersetzen sich nur sehr langsam in der Natur.

Biokosmetik, Naturkosmetik und DIY-Kosmetik

Zertifizierte Bio- und Naturkosmetik ist garantiert frei von Stoffen auf Erdölbasis wie Mikroplastik. Eine gute Alternative ist außerdem selbstgemachte Kosmetik aus natürlichen Rohstoffen wie z.B. ein DIY Naturkosmetik-Gesichtspeeling. Viele weitere Rezepte und Informationen zu einer naturbelassenen Hautpflege gibt es in dem kostenlosen Infoblatt „Haut und Haar natürlich pflegen“. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt zertifizierte Biokosmetik und Naturkosmetik einzukaufen oder die Kosmetik selberzumachen.

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