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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Ein großer Teil des Mikroplastiks entsteht aus dem Zerfall oder Abrieb von Plastikprodukten und Plastikverpackungen. Der beste Weg zur Mikroplastikvermeidung ist es daher, von vornherein weniger Plastik zu verbrauchen!
master1305 - adobestock
plastikabfall erdkugel
Von der Einweg-Plastikflasche über das Einweg-Plastik-Take-Away-Geschirr bis zum Wattestäbchen – Viele Einweg-Produkte und Einweg-Verpackungen aus Plastik lassen sich vermeiden. Für viele Produkte gibt es inzwischen Alternativen aus zumindest auf den ersten Blick umweltfreundlicheren Materialien. Aber Augen auf! Oft sind diese alternativen Materialien beim genaueren Hinschauen auch nicht viel besser. Es kann jedenfalls nicht das Ziel sein, unsere Berge an Plastikmüll einfach durch Berge aus anderem Müll zu ersetzen. Vorrangiges Ziel muss es sein, weniger zu verbrauchen.
Wir haben Tipps zu Alternativen und Vermeidung von Einweg-Plastik für Sie zusammengestellt:
Allgemeine Infos und Tipps zu Abfallvermeidung finden Sie auf www.umweltberatung.at/abfallvermeidung.
Informationen zum Vermeiden von Verpackungsabfällen auf https://www.umweltberatung.at/verpackungsabfaelle-vermeiden.
Informationen zum Thema Mehrweg auf www.umweltberatung.at/mehrweg
Zum besonderen Problem werden Plastikabfälle dann, wenn sie in der Natur landen. Daher: Plastikabfälle gehören unbedingt richtig entsorgt! Informationen zur Abfalltrennung finden Sie unter www.umweltberatung.at/abfalltrennung
Auch Emissionen aus dem Plastikrecycling spielen laut einer Studie von Fraunhofer UMSICHT eine Rolle als Emissionsquelle für Mikroplastik, mit weltweit rund 750 Tausend Tonnen pro Jahr. Genauere Informationen dazu sind in der Studie nicht angeführt. Es ist anzunehmen, dass hier vor allem das Recycling von Kunststoffabfällen unter niedrigen Standards eine Rolle spielt. Weltweit wird ja ein Großteil der Kunststoffabfälle in Länder verschifft, wo die Abfälle unter schlechteren Umwelt- und Sozialstandards verarbeitet werden. Das Thema Mikroplastik durch Plastikrecycling sollte jedenfalls noch intensiver beforscht werden, und das Recycling vor allem in hochwertigen Recyclinganlagen mit entsprechenden Vorkehrungen gegen Mikroplastikemissionen durchgeführt werden. Aber auch dieser Aspekt zeigt einmal mehr: Recycling ist gut. Vermeidung ist besser!
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
dottedyeti – adobestock
Als Mikroplastik bezeichnet man Plastikteilchen, deren Durchmesser kleiner als 5 mm ist. DIE UMWELTBERATUNG hat für Sie Informationen und Tipps zur Vermeidung von Mikroplastik zusammengestellt.
ukrolenochka – adobestock
Wie die Plastikpartikel in die Natur gelangen.
mhp – adobestock
Reifenabrieb gilt als eine der größten Quellen von Mikroplastik in der Natur. Dementsprechend ist er auch eine der größten Möglichkeiten, um im Alltag die eigenen Mikroplastikemissionen zu reduzieren.
Traumrune, wikimedia commons
Plastikabfälle sind eine Quelle für Mikroplastik. Besonders problematisch sind dabei Plastikabfälle im Biomüll. Auch beim „Garteln“ lässt sich Mikroplastik vermeiden.
Sasin Tipchai – adobestock
Auf Sport- & Spielstätten finden Kunststoffe in großen Mengen Anwendung. Zum Teil werden Sie bereits als Granulat in Mikroform aufgebracht, zum Teil entsteht Mikroplastik durch Abrieb und Zersetzung.
-t4nkyong – adobestock
Sie gehören nicht zu den größten Quellen von Mikroplastik aber zu den unnötigsten. Kaum jemand reibt sich den Körper gerne bewusst mit Plastik ein. Im Herbst 2023 wurde ein Verbot von synthetischen Polymermikropartikel, in der EU beschlossen.
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
Textilien, die aus Chemiefasern hergestellt wurden, verlieren bei jedem Waschgang Kunststofffasern. Auch bei Mikrofasertüchern ist das der Fall. Dies wird durch den Vorteil wettgemacht, dass sie ohne Chemikalien effizient und ökologisch reinigen.
Matthias Eckkrammer DIE UMWELTBERATUNG
Saubere Wäsche und dafür Mikroplastik in Wasser und Natur? Nein danke. Die EU hat die Verwendung von Mikroperlen in Waschmittel verboten. In der Öko-Rein Datenbank von DIE UMWELTBERATUNG finden sich umwelt- und gesundheitsschonende Waschmittel.
Friedberg Fotolia.com
Plastik ist praktisch, macht aber Probleme, wenn es in die Natur gelangt. Vor allem Mikroplastik sorgt für negative Schlagzeilen. Durch kleine Veränderungen im Alltag können Sie mit weniger Plastik auskommen.
Naja Bertolt Jensen via unsplash
Plastik-Müll in der Umwelt wird zunehmend zum Problem. Ein großer Teil davon stammt von Wegwerfprodukten und –verpackungen. Was sind die umweltfreundlichsten Alternativen zu diesen Einweg-Plastik-Produkten?
iushakovsky – stock.adobe.com
Wirksame Tipps, um Abfall und Geld zu sparen
Adobestock, Pixel Shot
Adressen und regionalspezifische Informationen aus den Bundesländern
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG, Kreditkarte vitaliy Aadob Stock
Schmeckt nicht, riecht nicht und ist nicht zu sehen, trotzdem ist Mikroplastik täglich Teil unserer Ernährung. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie die Aufnahme von Mikroplastik über das Essen und Trinken verringern können.