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DIE UMWELTBERATUNG
Dinkel eignet sich für viele verschiedene Gerichte. Vor allem als Brotgetreide erlebt er derzeit seine Renaissance.
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Dinkel
Dinkel ist in der Küche universell einsetzbar und kann zu Brot, Gebäck und Nudeln verarbeitet werden. Dinkel eignet sich auch hervorragend für Kuchen, feine Mehlspeisen und zum Kekse backen. Geschliffene Dinkelkörner, also Dinkelreis, sind eine wunderbare Alternative zu herkömmlichen Reis. Dinkelreis lässt sich schneller zubereiten als die ganzen Dinkelkörner. Typische Gerichte mit Dinkelreis sind Risotto, Laibchen, Salate oder Milchreis. Dinkel ist reich an Eisen und enthält mehr essentielle Aminosäuren als Weizen. Für Weizenallergiker ist Dinkel eine mögliche Alternative.
Dinkel schmeckt aromatisch und nussig. Vor allem beim Dinkelvollkornmehl kommt der volle Geschmack zur Geltung. Generell kann bei jedem Gericht einfach das Weizenmehl durch dieselbe Menge Dinkelmehl ersetzt werden. Dinkelvollkornmehl benötigt bei manchen Gerichten etwas mehr Flüssigkeit als helles Mehl. Wer sich über reine Vollkorngerichte (noch) nicht drüber traut, kann auch Vollkornmehl mit hellem Mehl mischen. So kommen auch Vollkorn-AnfängerInnen zum Beispiel mit 50:50 Mischungen gut zurecht.
Dinkel wird auch als „Spelz“ bezeichnet. Das liegt daran, dass die Getreidekörner von einer harten, ungenießbaren Schale namens Spelze umgeben sind. Im Gegensatz zum sogenannten „freidreschenden“ Weizen ist bei Dinkel mit dem Schälen der Spelze ein zusätzlicher Arbeitsschritt notwendig. Dinkel wird besonders im biologischen Landbau angebaut, in Österreich beträgt seine durchschnittliche Anbaufläche 10.000 ha pro Jahr. Dinkel ist in Supermärkten, Drogeriemärkten sowie in Bioläden erhältlich.
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Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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