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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse und frosthart. Die grüne Vitaminbombe kann auch gut auf dem Feld überwintern und jeweils kurz vor dem Verkauf geerntet werden.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Grünkohl
Grünkohl schmeckt erst richtig gut, wenn es länger kalt ist, denn da bildet die Pflanze vermehrt Zucker. Grünkohl enthält dreimal soviel Calcium wie der herkömmliche Wirsing, und damit gehört er zu den calciumreichsten Gemüsen. Wer keine Milchprodukte isst der sollte oft Grünkohl essen. Der dunkelgrüne Kohl enthält wie Karotten und Kürbis viel Vitamin A, welches das Sehen in der Nacht verbessert. Vitamin A kommt in größeren Mengen sonst nur in tierischen Lebensmitteln wie der Leber vor.
Im Winter ist der Grünkohl eine gute heimische Vitamin C-Quelle, er enthält doppelt soviel Vitamin C wie Orangen. Mit einer Portion Grünkohl kann man schon seinen Tagesbedarf decken. Auch nach dem Kochen ist er noch reich an Vitamin C, da es sich in der Hitze aus der Vorstufe Ascorbigen entwickelt.
Für den typischen Kohlgeschmack sind die Senföle, sogenannte Glukosinolate, verantwortlich. Mit ihnen schützt sich der Kohl selbst vor Krankheiten und Schädlingen. Die Glukosinolate wirken aber positiv auf unsere Gesundheit, sie stärken unser Immunsystem und wirken krebshemmend. Wird Kohl biologisch angebaut dann darf nur organisch gedüngt werden, die Pflanzen brauchen länger Zeit um zu wachsen und reichern so deutlich weniger Wasser, dafür mehr Antioxidanzien, Vitamine und bioaktive Substanzen an. Im Biolandbau sind chemisch-synthetische Pestizide verboten. Kohl wehrt sich auch selbst gegen Schädlinge und bildet die für uns krebshemmenden Glukosinolate.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Regional, saisonal und biologisch genießen
beohMarketing – stock.adobe.com
Erdbeerzeit, Himbeersommer, Kürbisherbst, Wintersalat
Valerii Evlakhov – Adobe Stock
Optimale Lagerbedingungen in Keller und Kühlschrank
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Chicorée gehört zu den Zichoriensalaten und ist ein typischer Wintersalat. Sein Bitterstoff Intybin fördert die Verdauung und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Im Herbst werden die Wurzeln geerntet, kühl gelagert und nach und nach zum Treiben gebracht.
DIE UMWELTBERATUNG
Das heimische Angebot von Chinakohl ist bis März sehr gut. Chinakohl schmeckt roh als Salat, gebraten als Gemüse oder gekocht als Suppeneinlage.
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Asia-Salate gibt es in verschiedenen, geschmackvollen Sorten. Sie sind form- und farbenreich, ihre breite Geschmackspalette reicht von mild bis scharf. Durch ihre Kältetoleranz können sie auch im Winter geerntet werden.