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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Reifenabrieb gilt als eine der größten Quellen von Mikroplastik in der Natur. Dementsprechend ist er auch eine der größten Möglichkeiten, um im Alltag die eigenen Mikroplastikemissionen zu reduzieren.
mhp - adobestock
bremsspur reifenabrieb
Umweltfreundlich und Plastikarm unterwegs
Wer viel zu Fuß, mit dem Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist statt mit dem Privat-PKW spart erhebliche Mengen an Mikroplastik ein! Klimaschutz und Plastikvermeidung gehen hier Hand in Hand!
Optionen für Autofahrer*innen
Wer öfter auf den PKW angewiesen ist, kann mit einer reifenschonenden Fahrweise den Abrieb minimieren und hat davon auch gleich den Nutzen, dass die Reifen länger halten. Abruptes Bremsen und rasches Beschleunigen sollten vermieden werden, um die Reifen zu schonen. Wer im Sommer mit Winterreifen unterwegs ist, verursacht mehr Mikroplastik. Auch ein falscher Reifendruck kann den Abdruck deutlich erhöhen. Der Reifendruck sollte regelmäßig überprüft und angepasst werden – auch aus Sicherheitsgründen.
Regional einkaufen – Gütertransport reduzieren
Nicht nur die eigene Mobilität ist entscheidend für die Umweltauswirkungen. Jedes Produkt in unserem Einkaufswagen hat schon einen Weg hinter sich. Achte darauf, dass dieser Weg möglichst kurz ist! Das Klima wird’s dir danken! Und so ganz nebenbei bedeuten Einsparungen im Güterverkehr in den meisten Fällen auch Einsparungen an Mikroplastik durch Reifenabrieb.
Neue Entwicklungen
Auch an technischen Lösungen wird aktuell gearbeitet. Filteranlagen könnten in Zukunft Mikroplastik aus den Abwässern bei stark befahrenen Straßen herausfiltern. Einige Reifenhersteller arbeiten auch an neuen Materialien, die biologisch abbaubar sein sollen. Ein großflächiger Einsatz ist aber für beide Lösungsansätze aktuell noch nicht in Sicht. An einem werden Sie auch nichts ändern: Weniger Autofahren ist in jedem Fall besser für die Umwelt!
Fahrradreifen und Schuhsohlen
Ganz ohne Abrieb kommen auch Fußgänger*innen und Radler*innen nicht aus – wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß als bei Autoreifen. Aber auch beim Radl gilt: eine reifenschonende Fahrweise sorgt für weniger Abrieb, für länger haltende Mäntel und für mehr Sicherheit. Bei Schuhsohlen ist es gar nicht so leicht, Alternativen zu finden. Zum Teil kann man zu Schuhen mit Sohlen aus anderen Materialien wie Leder, Kork, Naturkautschuk etc. greifen. Bei Schuhen mit Kunststoffsohlen können härtere Sohlen ein Mittel für weniger Abrieb sein.

Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
dottedyeti – adobestock
Als Mikroplastik bezeichnet man Plastikteilchen, deren Durchmesser kleiner als 5 mm ist. DIE UMWELTBERATUNG hat für Sie Informationen und Tipps zur Vermeidung von Mikroplastik zusammengestellt.
ukrolenochka – adobestock
Wie die Plastikpartikel in die Natur gelangen.
master1305 – adobestock
Ein großer Teil des Mikroplastiks entsteht aus dem Zerfall oder Abrieb von Plastikprodukten und Plastikverpackungen. Der beste Weg zur Mikroplastikvermeidung ist es daher, von vornherein weniger Plastik zu verbrauchen!
Traumrune, wikimedia commons
Plastikabfälle sind eine Quelle für Mikroplastik. Besonders problematisch sind dabei Plastikabfälle im Biomüll. Auch beim „Garteln“ lässt sich Mikroplastik vermeiden.
Sasin Tipchai – adobestock
Auf Sport- & Spielstätten finden Kunststoffe in großen Mengen Anwendung. Zum Teil werden Sie bereits als Granulat in Mikroform aufgebracht, zum Teil entsteht Mikroplastik durch Abrieb und Zersetzung.
-t4nkyong – adobestock
Sie gehören nicht zu den größten Quellen von Mikroplastik aber zu den unnötigsten. Kaum jemand reibt sich den Körper gerne bewusst mit Plastik ein. Im Herbst 2023 wurde ein Verbot von synthetischen Polymermikropartikel, in der EU beschlossen.
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
Textilien, die aus Chemiefasern hergestellt wurden, verlieren bei jedem Waschgang Kunststofffasern. Auch bei Mikrofasertüchern ist das der Fall. Dies wird durch den Vorteil wettgemacht, dass sie ohne Chemikalien effizient und ökologisch reinigen.
Matthias Eckkrammer DIE UMWELTBERATUNG
Saubere Wäsche und dafür Mikroplastik in Wasser und Natur? Nein danke. Die EU hat die Verwendung von Mikroperlen in Waschmittel verboten. In der Öko-Rein Datenbank von DIE UMWELTBERATUNG finden sich umwelt- und gesundheitsschonende Waschmittel.
Friedberg Fotolia.com
Plastik ist praktisch, macht aber Probleme, wenn es in die Natur gelangt. Vor allem Mikroplastik sorgt für negative Schlagzeilen. Durch kleine Veränderungen im Alltag können Sie mit weniger Plastik auskommen.
Naja Bertolt Jensen via unsplash
Plastik-Müll in der Umwelt wird zunehmend zum Problem. Ein großer Teil davon stammt von Wegwerfprodukten und –verpackungen. Was sind die umweltfreundlichsten Alternativen zu diesen Einweg-Plastik-Produkten?
iushakovsky – stock.adobe.com
Wirksame Tipps, um Abfall und Geld zu sparen
Adobestock, Pixel Shot
Adressen und regionalspezifische Informationen aus den Bundesländern
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG, Kreditkarte vitaliy Aadob Stock
Schmeckt nicht, riecht nicht und ist nicht zu sehen, trotzdem ist Mikroplastik täglich Teil unserer Ernährung. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie die Aufnahme von Mikroplastik über das Essen und Trinken verringern können.